Yoga
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Was ist Yoga?

Viele Menschen assoziieren beim Wort „Yoga“ eine oder zwei Stellungen wie Lotossitz oder Kopfstand, in deren Position meditiert wird. Doch Yoga ist keine Übung, sondern meint den inneren Zustand absoluter Ruhe.

Das Sanskritwort „Yoga“ bedeutet „verbinden, anjochen“. Gemeint ist die Einheit zwischen Körper, Geist und dem Selbst. Das bewusste Erfahren dieser Einheit wird Yoga genannt. Somit ist Yoga ein Zustand.
Obwohl Yoga eines der sechs philosophischen Systeme Indiens* ist und im Hinduismus wurzelt, hat er eigentlich nichts mit Religion zu tun. Dieser Zustand ist in jedem Menschen bewusst oder unbewusst vorhanden, egal welcher Religionsgemeinschaft er angehört.
Rishi Patañjali, der bekannte Kommentator des klassischen Yoga, welcher vor über 2000 Jahren in Indien gelebt hat, zeigt in den Yoga-Sūtren (Aphorismen) einen Weg auf, wie man zur Erfahrung der Einheit gelangen kann, was die Ursachen der menschlichen Probleme sind, sowie Strategien zur Überwindung. Mit psychologischem Blick diagnostizierte er, was den Geist des Menschen unklar macht, was sein inneres Wachstum und seine Selbsterkenntnis behindert und zeigte einen für jeden Menschen nachvollziehbaren Übungsweg auf, diesen Schwierigkeiten zu begegnen.

Dieser 8-stufige Weg wird auf Sanskrit „Astānga-Yoga“ genannt und ist die Basis aller klassichen Yogaarten.

Die 8 Stufen lauten:
1. yama- Kontrolle
2. niyama- Disziplin
3. āsana- körperliche Stellungen
4. prānāyāma- Zurückhalten der Lebensenergie
5. pratyāhāra- Zurückziehen der Sinne
6. dhāranā- Konzentration
7. dhyāna- Meditation
8. samādhi- Erleuchtung (Befreiung)

Diese Stufen bauen aufeinander auf, jedoch werden in der Praxis mehrere Stufen nebeneinander geübt.

Bei uns ist vorallem Hatha-Yoga weit verbreitet. Er besteht aus Körperstellungen (āsanas), Atemtechniken (prānāyāma) und Körperstellungen mit spezieller Atmung (mudrās, zwischen 3. + 4. Stufe)
Hatha-Yoga umfasst generell die ersten vier Stufen des Astānga-Yoga. Die oberen Stufen werden vor allem in der Meditation, wie z.B. im Kriyā-Yoga geübt.

Der Yoga ist als Übungsweg seit mindestens 3500 Jahren überliefert (dieser Zeitraum lässt sich zuverlässig durch Quellen belegen), wahrscheinlich ist er aber wesentlich älter. In jedem Fall hat sich in den Traditionslinien des Yoga eine schier unvorstellbare Menge an Wissen darüber angesammelt, wie der Körper und der Geist des Menschen strukturiert sind. Der Yoga will die Menschen in einen Zustand führen, der sie wieder die innere Ruhe erfahren lässt, handlungsfähig und frei macht.
Die Yoga-Sūtren schildern, warum unser Geist so oft zerstreut ist und wie wir ihn trainieren können, klarer und stiller zu werden. Wie wir Leid vermeiden und mit unseren Ängsten umgehen können.
Der etwas später entwickelte Hatha-Yoga bezieht auch den Körper mit ein und macht Vorschläge, wie man über den Körper und über den Atem auf den Geist einwirken kann.

*Die indische Philosophie ist eine der tiefgründigsten und umfassendsten der Welt. Die Inder selbst bezeichnen ihre Philosophie als: Sanatana Dharma (die ewige Ordnung).

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